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Quintessenz 67 (2016), Nr. 2     2. Feb. 2016
Quintessenz 67 (2016), Nr. 2  (02.02.2016)

ALLGEMEINMEDIZIN, Seite 211-221


Knochen und Skelettsystem - von der Embryologie bis zur Osteoporose
Teil 2: Grundlagen der Traumatologie, Frakturheilung und Prinzipien der Osteosynthese
Tröltzsch, Matthias / Kriegelstein, Stefanie / Probst, Florian Andreas / Tröltzsch, Markus / Otto, Sven / Ehrenfeld, Michael
Zu knöchernen Verletzungen kommt es meist im Rahmen von Unfällen. Durch unterschiedliche Unfallmechanismen, Krafteinwirkungen und biomechanische Eigenschaften der Knochen können dabei verschiedenste Frakturmuster auftreten. Für die Behandlung von Frakturen stehen konservative und operative Verfahren zur Verfügung, deren Ziel eine Wiederherstellung sowohl der Form als auch der Funktion ist. Entscheidende Schritte der Therapie sind nach korrekter klinischer und apparativer Diagnostik die anatomische Reposition der Knochenfragmente mit anschließender Ruhigstellung, um die Knochenheilung zu ermöglichen. Die Ruhigstellung kann durch "äußere" Maßnahmen (Schienung, Gipse, Fixateure) oder Osteosynthese erreicht werden. In Abhängigkeit von den Verhältnissen im Frakturspalt treten unterschiedliche Knochenheilungsmuster auf. Obwohl der Knochen im Frakturspalt während des Heilungsprozesses neu aufgebaut werden muss, führt die Knochenheilung meist komplikationslos zur Restitutio ad integrum. Die geeignete Therapiemodalität ist grundsätzlich individuell auszuwählen und anzupassen. Korrekte Nachbehandlungs- und ggf. Rehabilitationsstrategien sind in der Traumatologie von zentraler Bedeutung.

Schlagwörter: Fraktur, Traumatologie, primäre Knochenheilung, sekundäre Knochenheilung, Osteosynthesematerial, Gesichtsschädelfraktur
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