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Quintessenz 67 (2016), Nr. 4     7. Apr. 2016
Quintessenz 67 (2016), Nr. 4  (07.04.2016)

KINDERZAHNHEILKUNDE, Seite 411-420


Schmerz- und Notfallbehandlung in der Kinderzahnheilkunde
Bücher, Katharina / Pfisterer, Jan / Heinrich-Weltzien, Roswitha / Kühnisch, Jan
Häufigste Ursachen für eine Schmerz- oder Notfalltherapie beim Kind sind pulpitische Beschwerden oder odontogene Infektionen aufgrund von Karies sowie akute Frontzahntraumata und deren Folgen. Die Behandlungsplanung richtet sich dabei nach der Dringlichkeit, der Anästhesierbarkeit und der Kooperationsbereitschaft des Kindes. Um einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes bzw. einer Sepsis entgegenzuwirken, können bei schwerwiegenden Entzündungen eine intravenöse Antibiose und ein Notfalleingriff zur Entfernung der ursächlichen Zähne notwendig werden. Wenn der Befund moderater und der Patient ausreichend kooperativ ist, kann die erforderliche Behandlung als Elektiveingriff geplant erfolgen. Möglicherweise besteht auch dann die Indikation für eine antibiotische Therapie, um die akute Phase der lokalen Entzündung zum Abklingen zu bringen. Zudem ist es notwendig, invasive bzw. ursachenbezogene Therapieentscheidungen unter Berücksichtigung der Kooperationsfähigkeit des betroffenen Kindes zu treffen.

Schlagwörter: Schmerzbehandlung, Notfallbehandlung, Abszess, Trauma, Kooperationsfähigkeit, Lokalanästhesie, Allgemeinanästhesie
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