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Quintessenz 69 (2018), Nr. 1     15. Jan. 2018
Quintessenz 67 (2016), Nr. 7  (11.07.2016)

KIEFERORTHOPÄDIE, Seite 837-847


Kieferorthopädische Therapie von Nichtanlagen - Lückenschluss oder Lückenöffnung?
Breunig, Albert / Kirschneck, Christian
Lückenöffnung versus Lückenschluss zur Therapie von Nichtanlagen ist ein seit Jahrzehnten kontrovers diskutiertes Thema, das nach wie vor eine hohe klinische Aktualität besitzt. Dabei steht der kieferorthopädische Behandler vor der schwierigen Entscheidung, ob bei Patienten mit einer Nichtanlage bleibender Zähne ein kieferorthopädischer Lückenschluss mit funktioneller Umgestaltung und Verkürzung der Zahnreihe oder eine Lückenöffnung für eine spätere prothetische bzw. implantatprothetische Versorgung zu einem günstigeren Therapieergebnis führt. Diese Entscheidung darf jedoch nicht willkürlich oder anhand von Einzelkriterien getroffen werden, sondern sie erfordert eine umfassende kieferorthopädische Diagnostik. Erst durch ein sorgfältiges Abwägen vieler einzelner Aspekte lässt sich in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Zahnerhaltung, der zahnärztlichen Prothetik oder der Implantologie ein für den Patienten individuell optimales funktionelles und ästhetisches Resultat erreichen.

Schlagwörter: Nichtanlage, Lückenschluss, Lückenöffnung, Ausgleichsextraktion, adhäsiver Aufbau
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