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Quintessenz 67 (2016), Nr. 8     1. Aug. 2016
Quintessenz 67 (2016), Nr. 8  (01.08.2016)

ZAHNHEILKUNDE ALLGEMEIN, Seite 987-995


Zahnärztliche Schlafmedizin - Therapiesicherheit mit dem Solinger Modell
Effizienzsteigerung von Unterkieferprotrusionsschienen in der interdisziplinären Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe
Meyer, Alexander
Unterkieferprotrusionsschienen (UPS) stellen heutzutage neben der kontinuierlichen nächtlichen Überdruckbeatmung (CPAP) die einzige international leitlinienkonforme Erstlinientherapie bei leicht- bis mittelgradiger obstruktiver Schlafapnoe und bei Patienten mit mangelnder Adhärenz für CPAP dar. Da das Ansprechen auf UPS nach Studienlage variiert, fehlte ärztlichen Mitbehandlern lange Zeit die Therapiesicherheit für diese bei der Mehrheit der Patienten auf eine hohe Akzeptanz stoßende, evidenzbasierte Behandlungsform. Zudem mangelt es noch an übergeordneten zahnärztlichen und fachübergreifenden methodischen Algorithmen zum Therapieverlauf. Im Zusammenspiel schlafmedizinisch ausgebildeter Zahnärzte mit einem interdisziplinären Netzwerk somnologisch qualifizierter Mitbehandler werden geeignete UPS-Systeme von vielen Betroffenen sogar bei schwerer OSA lebensverbessernd und -verlängernd angewendet oder tragen in Kombination mit der CPAP-Therapie zur Druckreduzierung und somit zu einer besseren Therapieadhärenz bei.

Schlagwörter: Obstruktive Schlafapnoe, schlafbezogene Atmungsstörungen, zahnärztliche Schlafmedizin, Unterkieferprotrusionsschienen, UP-Testschienen, Adhärenz, interdisziplinäres klinisches Vorgehen
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