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Quintessenz 67 (2016), Nr. 10     7. Okt. 2016
Quintessenz 67 (2016), Nr. 10  (07.10.2016)

ENDODONTIE, Seite 1183-1190


Lohnt sich die orthograde Revision?
Drefs, Michael / Steffen, Heike
Primäre Wurzelkanalbehandlungen weisen hohe Erfolgsraten auf. Dennoch sind in etwa 15 % der Fälle Misserfolge zu beobachten, für deren Therapie neben der orthograden Revision die Möglichkeit der Wurzelspitzenresektion zur Verfügung steht. Auch wenn die Revisionsbehandlung zu den aufwendigeren und kostenintensiveren Therapieverfahren gehört, ist ihre Prognose vergleichsweise günstig. Lassen sich nach der präendodontischen Diagnostik zusätzliche Wurzelkanalstrukturen oder insuffiziente Wurzelkanalfüllungen und somit eine intrakanaläre Infektion vermuten, sollte die orthograde Revision wenn immer möglich gegenüber dem chirurgischen Verfahren vorgezogen werden. Wenn auch die Revision nicht zum Erfolg führt, besteht weiterhin die Option der Wurzelspitzenresektion, deren Prognose aufgrund der vorherigen Revision jedoch deutlich besser ist.

Schlagwörter: Orthograde Revision, Revisionsbehandlung, Wurzelspitzenresektion
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