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Quintessenz 67 (2016), Nr. 12     12. Dez. 2016
Quintessenz 67 (2016), Nr. 12  (12.12.2016)

ORALCHIRURGIE, Seite 1463-1469


Wunddehiszenzen über Implantaten - Folgen vorzeitiger Deckschraubenexposition
Strietzel, Frank Peter / Roh, Yun-Chie / Hertel, Moritz
Die vorzeitige Deckschraubenexposition an zweiteiligen, subgingival einheilenden Implantaten ist eine Komplikation, die mit einer Häufigkeit von 0,8 bis 35 % während der unbelasteten Einheilungsphase auftreten und zu einem vermehrten marginalen Abbau des periimplantären Knochens führen kann. Das Ausmaß des Knochenabbaus steht mit der Größe der exponierten Deckschraubenoberfläche im Zusammenhang. Zur Vermeidung bzw. Verminderung des Knochenabbaus im Fall einer vorzeitigen Deckschraubenexposition werden deren rechtzeitiges Erkennen, eine penible Mundhygiene und eine alsbaldige Versorgung des Implantates mit einem Gingivaformer empfohlen. Der Beitrag beleuchtet u. a. die Anatomie der die Implantate bedeckenden Mukosa und beschreibt lokale sowie allgemeine Risikofaktoren für das Auftreten einer vorzeitigen Deckschraubenexposition.

Schlagwörter: Dentale Implantate, Deckschraube, Wunddehiszenz, Wundheilung, Risikofaktoren, periimplantärer Knochenabbau
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