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Quintessenz 68 (2017), Nr. 1     3. Jan. 2017
Quintessenz 68 (2017), Nr. 1  (03.01.2017)

PROTHETIK, Seite 23-33


Bruxismus und festsitzender Zahnersatz
Schmitter, Marc
Nächtliches Zähneknirschen und -pressen kommt in der Bevölkerung mit einer recht hohen Prävalenz vor, wobei die "Dunkelziffer" wohl erheblich ist. Möchte man bei diesen Patienten festsitzenden Zahnersatz eingliedern, so stellt sich die Frage, ob z. B. vollkeramische oder andere zahnfarbene Versorgungen überhaupt zur Anwendung kommen können. Insbesondere keramische Werkstoffe sind zumeist recht spröde und somit versagensanfälliger, vor allem wenn sie als Verbundwerkstoffe verwendet werden. Daher geben viele Hersteller die Werkstoffe für den Einsatz in diesem Personenkreis nicht frei. Monolithisch, d. h. aus einem Stück gefertigte Restaurationen scheinen für die Anwendung bei Bruxismus-Patienten generell besser geeignet zu sein als Verbundwerkstoffe: Vollmetallkronen, aber auch Lithium(di)silikat- und Zirkonoxidkeramik kommen hier in Frage. Da Vollmetallkronen den ästhetischen Ansprüchen nicht gerecht werden können, akzeptieren Patienten diese Versorgungsvariante nur schwer. Daher rücken Lithium(di)silikat- und Zirkonoxidkeramik immer mehr in den Fokus des Interesses. Die vorliegende Übersicht fasst die jeweiligen Vor- und Nachteile der verfügbaren Materialien zusammen.

Schlagwörter: Bruxismus, Schlafbruxismus, Zähneknirschen, Zähnepressen, Zahnersatz, Vollkeramik
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