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Quintessenz Zahnmedizin
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Quintessenz 56 (2005), Nr. 3     4. Mär. 2005
Quintessenz 56 (2005), Nr. 3  (04.03.2005)

ZAHNERHALTUNG, Seite 219-227


Diagnose, Therapie und Prävention des Cracked-Tooth-Syndroms
Geurtsen, Werner/Schwarze, Thomas/Günay, Hüsamettin
Viele morphologische, physikalische und iatrogene Faktoren wie tiefe Grübchen, ausgeprägte intraorale Temperaturschwankungen, schlechte Gestaltung der Präparationskavität und falsche Auswahl des Restaurationsmaterials können Seitenzähne für inkomplette Frakturen prädisponieren. Das resultierende Cracked-Tooth-Syndrom ist häufig mit bizarren Symptomen assoziiert, die die Diagnose verkomplizieren und die für viele Jahre persistieren können. Epidemiologische Daten weisen aus, dass Risse oder Frakturen den dritthäufigsten Grund für Zahnverlust in industrialisierten Ländern bilden, wobei Oberkiefermolaren und -prämolaren sowie Unterkiefermolaren am meisten betroffen sind. Diese Befunde zeigen, dass das Cracked-Tooth-Syndrom von ausgeprägter klinischer Bedeutung ist. Daher sollten Risikozähne frühzeitig z. B. durch Gussfüllungen mit Höckerüberkupplung oder durch interne Stabilisierung mit adhäsiv befestigten Keramikrestaurationen verstärkt werden.

Schlagwörter: Cracked-Tooth-Syndrom, Zahnfraktur, Infraktion, inkomplette Kronenfraktur, Frakturresistenz
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