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Quintessenz Zahnmedizin
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Quintessenz 56 (2005), Nr. 7     6. Juli 2005
Quintessenz 56 (2005), Nr. 7  (06.07.2005)

ORALCHIRURGIE / ORALE MEDIZIN, Seite 679-682


Kieferosteomyelitis nach Therapie systemischer osteolytischer Prozesse mit Bisphosphonaten
Die verkannte Gefahr
Rühlmann, Dirk/Kübler, Alexander C.
Bisphosphonate werden zunehmend in der adjuvanten Therapie bei Patienten mit ossären Metastasen, wie sie bei Mamma- oder Prostatakarzinomen auftreten, aber auch zur Prophylaxe und Therapie von osteolytischen Prozessen bei Osteoporose und multiplen Myelomen empfohlen. Die Arzneimittelkommissionen der Deutschen Ärzteschaft und der Bundeszahnärztekammer haben in jüngster Zeit darauf aufmerksam gemacht, dass die Entwicklung von Osteonekrosen im Kieferbereich als unerwünschte Nebenwirkung diskutiert wird. Retrospektiv konnten im Patientenkollektiv der Kölner Klinik und Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie acht Patienten ausfindig gemacht werden, die alleine 2004 wegen ausgedehnter infizierter osteomyelitischer Veränderungen im Kieferbereich vorstellig geworden waren und in der Anamnese eine Therapie mit Bisphosphonaten angegeben hatten. Die Problematik wird anhand eines klinischen Falles demonstriert, und die therapeutischen sowie prophylaktischen Konsequenzen werden diskutiert.

Schlagwörter: Osteonekrose, Kieferosteomyelitis, Bisphosphonat, Knochenmetastase, Osteoporose
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