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Quintessenz Zahnmedizin
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Quintessenz 66 (2015), Nr. 1     19. Jan. 2015
Quintessenz 66 (2015), Nr. 1  (19.01.2015)

ZAHNERHALTUNG, Seite 7-19


Elektrische Zahnbürsten - gibt es etwas Neues?
Klocke, Astrid / Sonntag, David / Beikler, Thomas
In einer aktuellen Cochrane-Analyse wird zusammenfassend festgestellt, dass elektrische Zahnbürsten statistisch signifikant mehr Plaque und Gingivitis reduzieren als manuelle Zahnbürsten, wobei dies insbesondere für oszillierend-rotierende Zahnbürsten gilt. Auch konnte in neueren Studien nachgewiesen werden, dass die Nutzung von elektrischen Zahnbürsten weder zu erhöhten gingivalen Rezessionen noch zu verstärkten Abrasionen führt. Daher ist es als positiv anzusehen, dass laut einer Forsa-Umfrage 43 % der deutschen Gesamtbevölkerung und 58 % der Zahnärzte bereits eine elektrische Zahnbürste verwenden. Durch eine Kontrolle des Anpressdrucks und der Putzzeit sowie mögliche Schnittstellen zum Smartphone sind die Zahnbürsten immer nutzerfreundlicher und sicherer geworden. Für nahezu alle Patientengruppen wirkt sich die Anwendung der elektrischen Zahnbürste günstig aus, lediglich bei dementen Personen erscheint der Einsatz weniger vorteilhaft, da Vibrationen und Geräusche als unangenehm empfunden werden. In Zukunft ist aufgrund einer steigenden Nutzerfreundlichkeit und eines immer vielfältigeren Angebots eine weitere Verbreitung der elektrischen Zahnbürsten zu erwarten.

Schlagwörter: Elektrische Zahnbürsten, oszillierend-rotierende Zahnbürsten, Schallzahnbürsten, Zahnreinigung
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