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Quintessenz Zahnmedizin
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Quintessenz 66 (2015), Nr. 2     5. Feb. 2015
Quintessenz 66 (2015), Nr. 2  (05.02.2015)

ZAHNHEILKUNDE ALLGEMEIN, Seite 205-211


Der 445-nm-Halbleiterlaser in der Zahnmedizin - Einführung einer neuen Wellenlänge
Braun, Andreas / Berthold, Michael / Frankenberger, Roland
Zahnmedizinische Laserbehandlungen werden erfolgreich eingesetzt, um sowohl den Therapieerfolg als auch den Behandlungskomfort in Chirurgie, Endodontie und Parodontologie zu verbessern. Die Wirksamkeit des Lasers hängt dabei ganz entscheidend davon ab, wie das Gewebe die elektromagnetische Strahlung absorbiert. Dies ist in den drei angeführten Einsatzbereichen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Hierbei spielen die Wellenlänge und die Leistung des Lasers eine wichtige Rolle. Bislang werden in der Zahnmedizin therapeutische Diodenlaser vorwiegend im Wellenlängenbereich von 810 bis 980 nm eingesetzt. Die Entwicklung eines Diodenlasers im blauen Wellenlängenbereich (445 nm) verspricht eine gute Energieankopplung an pigmenthaltige Zellen und Gewebe bei geringer Absorption in Wasser, so dass eine Verbesserung der Schneidleistung für chirurgische Eingriffe und auch eine tief reichende Dekontamination bei parodontologischen und endodontischen Behandlungsmaßnahmen erwartet werden können. In der vorliegenden Übersicht sollen sowohl die theoretischen Hintergründe als auch die praktischen Anwendungen der Diodenlaser-Technologie mit besonderer Berücksichtigung der neu eingeführten blauen Wellenlänge aufgezeigt werden. Anhand eines Fallberichts wird der klinische Einsatz im Rahmen einer Gewebeexzision dargestellt.

Schlagwörter: Halbleiterlaser, Diodenlaser, Schleimhaut, Reizfibrom, Exzision, Pathologie, Keimreduktion
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