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Quintessenz Zahnmedizin
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Quintessenz 66 (2015), Nr. 9     1. Sep. 2015
Quintessenz 66 (2015), Nr. 9  (01.09.2015)

ZAHNERHALTUNG, Seite 1043-1049


Der adhäsive Verbund zu erodierten Zahnhartsubstanzen
Ganß, Carolina / Lussi, Adrian / Schlüter, Nadine
Die klinische Erfahrung zeigt, dass die restaurative Versorgung aktiver erosiver Läsionen oft von Misserfolgen geprägt ist. Auch unter besten Bedingungen durchgeführte zahnfarbene Versorgungen weisen häufig bereits nach kurzer Zeit Randverfärbungen oder marginale Imperfektionen auf bzw. gehen teilweise oder ganz verloren. Die Ursachen dafür sind nicht gut untersucht, aber es kann vermutet werden, dass der Verbund zu erodiertem Dentin aufgrund seiner speziellen histologischen Struktur oder wegen der Aktivierung von dentineigenen Enzymen nur eingeschränkt gelingt. Bislang ist unklar, welche Adhäsivsysteme für erodiertes Dentin am besten geeignet sind und inwieweit die zur symptomatischen Therapie empfohlenen häufigen Fluoridapplikationen den adhäsiven Verbund beeinflussen. Zumindest für das Adhäsivsystem Clearfil SE Bond zeigen erste Studien jedoch, dass die Vorbehandlung mit fluorid- und zinnhaltigen Lösungen die Haftung möglicherweise sogar verbessert. In jedem Fall sollten Erosionen vor der Versorgung mit adhäsiv verankerten Restaurationen durch geeignete kausale und/oder symptomatische Maßnahmen arretiert werden.

Schlagwörter: Erosion, adhäsiver Verbund, Dentin, Schmelz, Demineralisation
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