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Quintessenz 67 (2016), Nr. 5     2. Mai 2016
Quintessenz 67 (2016), Nr. 5  (02.05.2016)

PARODONTOLOGIE, Seite 519-526


Parodontale Regeneration bei extremen intraossären Defekten
Fallauswahl und chirurgisches Vorgehen bei einwurzeligen Zähnen
Cortellini, Pierpaolo / Tonetti, Maurizio S.
Tiefe Taschen in Verbindung mit ausgedehnten intraossären Defekten verschlechtern die Prognose des betroffenen Zahnes. Erreicht der Defekt den Apex oder erstreckt er sich gar darüber hinaus, dann gilt der Zahn traditionell als nicht erhaltungswürdig und wäre demnach zu extrahieren. Neuere Erkenntnisse zeigen aber, dass die parodontale Regeneration die mittel- bis langfristige Prognose eines solchen Zahnes verbessern kann. Beschrieben wird der klinische Ansatz zur parodontalen Regeneration von Zähnen, die von ausgedehnten Defekten bis zum Apex oder darüber hinaus betroffen sind. Anhand eines detaillierten Fallberichts werden die Fallauswahl, die Parodontalhygiene, die Zahnmobilität und ihre Therapie sowie der Zustand der Pulpa und mögliche Konsequenzen erläutert. In vielen Fällen vereinfacht die parodontale Regeneration bei Patienten mit zunächst nicht erhaltungswürdig erscheinenden Zähnen die Behandlung durch den möglichen Verzicht auf komplexe herkömmliche oder implantatgetragene Restaurationen. Die Anwendung parodontalregenerativer Verfahren erfordert eine umfassende Weiterbildung in der entsprechenden chirurgischen Therapie mit interdisziplinären Ansätzen.

Schlagwörter: Parodontale Regeneration, intraossäre Defekte, Paro-Endo-Läsionen, Zahnprognose, Papillenerhaltung, Lappenoperation
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