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Die Quintessenz
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Quintessenz 67 (2016), Nr. 6     6. Juni 2016
Quintessenz 67 (2016), Nr. 6  (06.06.2016)

ALLGEMEINMEDIZIN, Seite 745-751


Die Appendizitis - das Chamäleon in der Chirurgie
Meyer, Thomas
Die Appendizitis kann grundsätzlich in jedem Lebensalter auftreten. Zu den typischen Symptomen gehören rechtsseitige Unterbauchschmerzen und erhöhte Entzündungswerte (Leukozytose, Erhöhung des C-reaktiven Proteins). Aufgrund der Lagevariabilität und des klinischen Erscheinungsbildes kann die Diagnose auch heute noch Schwierigkeiten bereiten. Als gängiges apparatives Untersuchungsverfahren ist die Sonographie des Abdomens hilfreich. Bei Erwachsenen und bei unklarer Befundkonstellation lässt sich auch die Computertomographie oder die Kernspintomographie einsetzen. Die Bauchspiegelung (Laparoskopie) in Narkose hat sowohl diagnostisches als auch therapeutisches Potenzial. Standardverfahren bei begründetem Verdacht bzw. nach gestellter Diagnose ist die chirurgische Entfernung der Appendix (Appendektomie), die heute in den meisten Fällen minimalinvasiv via Laparoskopie durchgeführt werden kann. In aller Regel ist die Entfernung des Wurmfortsatzes risikoarm und ohne gravierende Langzeitfolgen.

Schlagwörter: Appendix, Appendizitis, akutes Abdomen, Appendektomie, Laparoskopie
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