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Quintessenz 68 (2017), Nr. 2     3. Feb. 2017
Quintessenz 68 (2017), Nr. 2  (03.02.2017)

KIEFERORTHOPÄDIE, Seite 177-185


Retention und Rezidiv in der Kieferorthopädie
Rudzki, Ingrid / Kirschneck, Christian
Seit mehr als 100 Jahren wird versucht, das Resultat kieferorthopädischer Bemühungen im Kauorgan kritisch zu analysieren und die weitere Entwicklung von Behandlungsergebnissen in Bezug auf Stabilität und Rezidiv zu kontrollieren. Art, Umfang und Dauer von einzufordernden Retentionsmaßnahmen stehen dabei im Zentrum kontroverser Diskussionen. Obwohl das Spektrum von totaler Ablehnung bis hin zum Postulat einer lebenslangen Retention reicht, nimmt die Retention heute dennoch einen festen Platz im kieferorthopädischen Therapiekomplex ein. Aus Langzeitstudien abgeleitete Retentionskriterien und Stabilitätsparameter helfen, Risikofaktoren zu beherrschen, welche bereits bei der Diagnostik und der Therapieplanung zur Rezidivprophylaxe einkalkuliert werden müssen. Das erfolgreiche Bewahren von individuell korrekten kieferorthopädischen Endbefunden verlangt, auch alle infolge des Agings im Kauorgan zu erwartenden Veränderungen in der Retentionsphase und darüber hinaus im interdisziplinären Kanon lückenlos zu beachten.

Schlagwörter: Retention, Stabilität, Rezidiv, Behandlungsziel, Aging im Kauorgan
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