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Quintessenz 68 (2017), Nr. 11     6. Nov. 2017
Quintessenz 68 (2017), Nr. 11  (06.11.2017)

KIEFERORTHOPÄDIE, Seite 1253-1260


Dysgnathie, Kieferorthopädie und kraniomandibuläre Dysfunktion - gibt es Zusammenhänge?
Kirschneck, Christian
Kraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) stellen für den Behandler im klinischen Alltag aufgrund ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit meist keine einfache Therapieaufgabe dar. Wenn bei Patienten mit CMD kieferorthopädische Maßnahmen anstehen oder CMD-Symptome während einer kieferorthopädischen Behandlung neu auftreten, herrscht aufseiten des Patienten, des Zahnarztes und des Kieferorthopäden oft große Unsicherheit, ob die Therapie gefahrfrei durchgeführt oder fortgesetzt werden kann und welche Voraussetzungen dafür ggf. erfüllt sein müssen. Daneben wird häufig angenommen, dass kieferorthopädische Maßnahmen in Form einer Korrektur bestehender, potenziell CMD-relevanter Dysgnathien und Malokklusionen auch präventiv-kurativ in der CMD-Therapie eingesetzt werden können. Der Beitrag versucht daher, eine Übersicht über den derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand bezüglich möglicher Zusammenhänge zwischen Dysgnathien, Malokklusionen, kieferorthopädischer Behandlung und CMD zu geben. Hierbei finden auch unterschiedliche Therapieformen wie die Extraktion bleibender Prämolaren und in Betracht kommende kieferorthopädische präventiv-kurative Ansätze Berücksichtigung. Darüber hinaus werden klinische Empfehlungen für das diagnostisch-therapeutische Vorgehen bei Patienten mit CMD-Problemen vor, während und nach kieferorthopädischer Therapie in einem interdisziplinären Behandlerteam vorgestellt.

Schlagwörter: Kraniomandibuläre Dysfunktion, Dysgnathie, Malokklusion, korrektive Kieferorthopädie, präventive Kieferorthopädie, interdisziplinäres Behandlerteam
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