Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Quintessenz Zahnmedizin
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Quintessenz 69 (2018), Nr. 7     2. Juli 2018
Quintessenz 69 (2018), Nr. 7  (02.07.2018)

ZAHNERHALTUNG, Seite 742-748


Blutstillungsmittel - Fluch oder Segen für die Adhäsivtechnik?
Dieckmann, Phoebe / Attin, Thomas / Tauböck, Tobias T.
Um einen optimalen Haftverbund zwischen adhäsiven Restaurationen und der Zahnhartsubstanz zu gewährleisten, ist eine Kontamination der Kavität mit Blut zu vermeiden. Allerdings lässt sich das klinisch insbesondere bei tiefen Klasse-II- und -V-Kavitäten nicht immer realisieren. Daher werden zur Blutungskontrolle vor der Füllungslegung häufig Blutstillungsmittel eingesetzt. Da diese jedoch einen negativen Einfluss auf den adhäsiven Verbund haben können, ist die Art der nachfolgenden Reinigung von entscheidender Bedeutung. Unterschiedliche Adhäsivsysteme mit verschiedenen Aziditäten weisen eine unterschiedliche Demineralisierungs- und Reinigungspotenz auf, wobei Etch-and-Rinse- Systeme mit separatem Phosphorsäure-Ätzschritt eine effektive Reinigungsmöglichkeit bieten. Bei Berücksichtigung dieser Faktoren können adhäsive Füllungen auch nach Kontamination der Zahnhartsubstanz mit Blutstillungsmitteln erfolgreich gelegt werden.

Schlagwörter: Blutstillungsmittel, Kontamination, Reinigung, Adstringenzien, Adhäsivtechnik
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export