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Quintessenz 69 (2018), Nr. 9     3. Sep. 2018
Quintessenz 69 (2018), Nr. 9  (03.09.2018)

ZAHNHEILKUNDE ALLGEMEIN, Seite 994-1000


3-D-Druck in der Zahnmedizin - rechtliche und technische Herausforderungen
Leupold, Andreas
Der 3-D-Druck hat Einzug in die Zahnarztpraxen und Zahnlabors gehalten und eröffnet neue Wege zur Patientenversorgung. Bei der Anwendung sogenannter additiver Fertigungsverfahren ist allerdings neben den regulatorischen Anforderungen das Produkthaftungsrecht zu beachten. Wer als Zahnarzt oder Zahntechniker diese noch jungen Herstellungsverfahren nutzt, sollte sich deshalb auch der damit verbundenen rechtlichen Risiken bewusst sein und diese mit einer qualifizierten anwaltlichen Beratung aktiv steuern. Die Empfehlungen der FDA können eine technische Orientierungshilfe bieten und sollten trotz ihrer Unverbindlichkeit als Best-Practice Grundsätze befolgt werden. Da beim 3-D-Druck von Zahnersatz eine Verarbeitung personenbezogener Gesundheitsdaten der Patienten erfolgt, ist auch die seit dem 25.05.2018 anzuwendende EU-Datenschutzgrundverordnung einzuhalten, bei deren Nichtbeachtung hohe Geldbußen drohen, die es durch geeignete und notwendige Maßnahmen abzuwenden gilt.

Schlagwörter: 3-D-Druck, additive Fertigungsverfahren, Zahnersatz, Compliance, Produkthaftung, Datenschutz, Risikomanagement
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