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Quintessenz Zahnmedizin
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Quintessenz 69 (2018), Nr. 9     3. Sep. 2018
Quintessenz 69 (2018), Nr. 9  (03.09.2018)

KIEFERORTHOPÄDIE, Seite 1040-1048


Dreidimensional gedruckte kieferorthopädische Brackets
Eine Machbarkeitsstudie
Krey, Karl-Friedrich / Darkazanly, Nawras / Kühnert, Rolf / Ruge, Sebastian
Die kieferorthopädische Behandlung mit festsitzenden Apparaturen wird heute in aller Regel mit vorprogrammierten Straight-Wire-Brackets aus Metall oder Keramik vorgenommen. Das Ziel der Untersuchung war es zu eruieren, ob es möglich ist, einen vollständig digitalen Workflow mit individuell konstruierten und 3-D-gedruckten Brackets klinisch umzusetzen. Für die Demonstration wurde ein Edgewise-Bracket mittels CAD-Software konstruiert. Auf der Grundlage eines Intraoralscans wurde nach der Segmentierung des Malokklusionsmodells dieses Bracket jeweils virtuell auf den Zähnen positioniert und ein Set-up zur Zielokklusion erstellt. Anhand der nun vorgegebenen Zahnposition erfolgte die Generierung der Vorlage für eine in der Horizontalebene individualisierte Bogenform. Die Brackets wurden in der Basis kongruent zur Form der Zahnoberfläche modifiziert, und es wurde eine Positionierungsschablone zur korrekten Anbringung der Brackets hinsichtlich Angulation und Position konstruiert. Brackets, Positionierungsschablone und eine auf dem virtuellen Modell der Zielokklusion konstruierte Retentionsschiene wurden mittels eines DLP-Druckers dreidimensional gedruckt. Anschließend wurden die Bögen anhand der Vorlage individuell vorgebogen. In der Behandlungssequenz konnte erstmals gezeigt werden, dass mit dem vorliegenden, vollständig digitalen Workflow die Therapie mit einem individualisierten, 3-D-gedruckten Bracketsystem grundsätzlich möglich ist. Neben den technischen Aspekten werden auch in der Behandlung aufgetretene Probleme diskutiert und mögliche zukünftige Entwicklungen skizziert.

Schlagwörter: Kieferorthopädische Behandlung, digitaler Workflow, 3-D-gedruckte Brackets
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