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Quintessenz Zahnmedizin
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Quintessenz 69 (2018), Nr. 9     3. Sep. 2018
Quintessenz 69 (2018), Nr. 9  (03.09.2018)

ZAHNHEILKUNDE ALLGEMEIN, Seite 1070-1076


Aktuelle Methoden der additiven Fertigung und des Bioprintings in der Zahnmedizin sowie der MKG-Chirurgie
Smeets, Ralf / Alkildani, Said / Rider, Patrick / Kacarevic, Zeljka / Kühnel, Lennart / Jung, Ole / Wolff, Jan / Barbeck, Mike / Retnasingh, Sujith
Additive Fertigungstechniken und Bioprinting sind noch junge Disziplinen in der regenerativen Zahnmedizin und Medizin. Die Herstellung von patientenspezifischen Knochenersatzmaterialien und Implantaten sowie von zellbeladenen 3-D-Strukturen zur Nachahmung von Körpergeweben spielt nicht nur im Tissue Engineering eine wichtige Rolle, sondern wird zukünftig durch die Einbringung und gesteuerte Freisetzung von Wirkstoffen wie z. B. Chemotherapeutika oder Bisphosphonaten zu vollkommen neuen klinischen Ansätzen führen. Momentan existieren vier verschiedene Drucktechniken, von denen jede einzelne ein großes Potenzial zur Herstellung von patientenindividuellen Trägermaterialien bzw. Implantaten inklusive der Integration einzelner oder mehrerer Zelltypen aufweist. Hierbei sei erwähnt, dass sich durch das Bioprinting inhomogene Verteilungen von Zellen, wie sie bei der klassischen Zellkultur vorkommen, vermeiden lassen. Stattdessen werden die Zellen während des Herstellungsprozesses gleichmäßig im jeweiligen Material verteilt, so dass eine bessere Geweberegeneration erreicht wird. Die vorliegende Übersicht stellt die verschiedenen Techniken und deren unterschiedliche Auswirkungen auf die Viabilität der Zellen, die Auflösung und die Drucktreue vor.

Schlagwörter: Bioprinting, 3-D-Druck, Tissue Engineering, additive Fertigung, Geweberegeneration
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