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Die Quintessenz
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Quintessenz 69 (2018), Nr. 12     11. Dez. 2018
Quintessenz 69 (2018), Nr. 12  (11.12.2018)

PARODONTOLOGIE, Seite 1450-1460


Bioglas zur Desensibilisierung empfindlicher Zahnhälse
In-vitro-Validierung eines neuartigen Wirkstoffs
Sahrmann, Philipp
Zahnhalsüberempfindlichkeit ist ein häufiges Problem, das besonders Parodontitispatienten nach der kausalen Therapie betrifft. Behandelt wird sie üblicherweise zunächst mit sogenannten Desensitizern, deren Aufgabe darin besteht, das Wurzeldentin zu versiegeln oder zu imprägnieren. Trotz eines anfänglich zufriedenstellenden Effektes kommen die Schmerzen beim Einsatz herkömmlicher Präparate nach nur wenigen Wochen zurück. Außerdem werden mit den Desensitizern Wirkstoffe appliziert, die hinsichtlich ihrer Biokompatibilität zu wünschen übrig lassen. Diese Probleme geben Raum für die Entwicklung bioglasbasierter Produkte, deren Inhaltsstoffe unbedenklich sind und die womöglich einen nachhaltigeren Effekt haben. In aufeinander aufbauenden Untersuchungen wurde ein neuartiger Desensitizer auf Bioglasbasis hinsichtlich seines Potenzials zum Verschluss der oberflächlichen Dentinschicht getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass die nach der Applikation vorhandene Matrixschicht über längere Zeit säurestabil bleibt und dass die oberflächennahen Tubulianteile durch den Einbau calcium- und phosphorreicher Verbindungen verschlossen werden.

Schlagwörter: Bioglas, Dentinhypersensibilität, überempfindliche Zahnhälse, Desensitizer, Dentintubuliverschluss
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