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Quintessenz 70 (2019), Nr. 1     8. Jan. 2019
Quintessenz 70 (2019), Nr. 1  (08.01.2019)

ORALCHIRURGIE, Seite 88-94


Intentionelle Replantation als Alternative zur chirurgischen Kronenverlängerung
Ein Fallbericht
Mukaddam, Khaled / Filippi, Andreas
Anhand eines Fallberichts wird die intentionelle Replantation eines Seitenzahnes nach Kronen-Wurzel-Fraktur beschrieben. Der Patient wurde ursprünglich von seinem Hauszahnarzt mit der Bitte um Transplantation des Zahnes 28 an die Position des frakturierten Zahnes 47 an unsere Klinik überwiesen. Im Zuge der Entfernung des Zahnes 48 erlitt der Zahn 47 eine Kronen-Wurzel-Fraktur. Letzterer wurde mehrmals konservativ behandelt, konnte allerdings klinisch nicht mehr restauriert werden. Nach Beurteilung der Wurzelkonfiguration des Transplantats zeigte sich, dass der Zahn 28 nicht zur Transplantation geeignet war. Zahn 47 wurde anschließend gewebeschonend extrahiert und weiter koronal als ursprünglich in die Alveole replantiert, um danach eine optimale prothetische Versorgung zu gewährleisten. In diesem Fall war die intentionelle Replantation eine gute Alternative zur chirurgischen Kronenverlängerung. Durch moderne vertikale Extraktionstechniken lässt sich ein typisches Risiko, nämlich die Fraktur des Zahnes, erheblich reduzieren.

Schlagwörter: Intentionelle Replantation, Transreplantation, Transplantation, Kronen-Wurzel-Fraktur, Zahntrauma, chirurgische Kronenverlängerung
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