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Quintessenz Zahnmedizin
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Quintessenz 70 (2019), Nr. 5     6. Mai 2019
Quintessenz 70 (2019), Nr. 5  (06.05.2019)

KINDERZAHNMEDIZIN, Seite 566-573


Grenzen und Möglichkeiten direkter Restaurationen im Milchgebiss unter besonderer Berücksichtigung des Kindes mit frühkindlicher Karies
Winter, Julia / Frankenberger, Roland
Für die Versorgung von kariösen Läsionen im Milchgebiss ist die direkte Restauration das Mittel der ersten Wahl, wobei deren Haltbarkeit von einer Reihe von Faktoren wie beispielsweise Trockenlegung, Verhalten des Kindes, Auswahl des Füllungsmaterials und Größe der Kavität abhängt. Bei mäßig kooperativen Kindern kann die Restauration einer Klasse-II-Kavität mit kunststoffmodifiziertem Glasionomerzement eine Alternative zur adhäsiven Versorgung sein. Wenn die Compliance für eine Füllungstherapie mit zumindest relativer Trockenlegung ausreicht, stellen Kompomere das Füllungsmaterial der ersten Wahl im Milchgebiss dar. Sie sind zwar feuchtigkeitsempfindlicher als Glasionomerzemente und kunststoffmodifizierte Glasionomerzemente, aber bezüglich der Handhabung gerade im Zusammenspiel mit Self-Etch- oder Universaladhäsiven angenehmer als Komposite. Bei einer unzureichenden zervikalen Adaptation der Matrize sowie ungünstigen Verhältnissen zwischen Klebefläche und Aufbau ist im posterioren Milchgebiss der konfektionierten Krone gegenüber einer adhäsiven Füllungstherapie der Vorzug zu geben.

Schlagwörter: Direkte Restauration, Glasionomerzemente, kunststoffmodifizierte Glasionomerzemente, Kompomere, adhäsive Füllungstherapie
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