Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Quintessenz Zahnmedizin
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Quintessenz 70 (2019), Nr. 9     3. Sep. 2019
Quintessenz 70 (2019), Nr. 9  (03.09.2019)

ENDODONTIE, Seite 1042-1048


Vitalerhaltung der Pulpa nach Trauma
Galler, Kerstin / Dammaschke, Till / Krastl, Gabriel
Nach einem Zahntrauma sollte stets der Vitalerhalt der Pulpa angestrebt werden. Der eingehenden Untersuchung und sorgfältigen Diagnostik kommt im Hinblick auf den Therapieentscheid sowie die Prognose des Zahnes wesentliche Bedeutung zu. Dentinwunden sollten zeitnah bakteriendicht verschlossen werden, um eine Infektion über die Dentintubuli zu vermeiden. Bei Pulpaexposition bieten Maßnahmen wie die Pulpotomie, bei kleinflächiger und kurzzeitiger Exposition auch die direkte Überkappung sehr gute Erfolgsaussichten, jedoch wirken sich begleitende Dislokationsverletzungen ungünstig aus. Als Materialien sollten in direktem Kontakt mit der Pulpa Calciumhydroxid in Suspension oder aber ein hydraulischer Calciumsilikatzement eingesetzt werden. Dabei empfiehlt es sich, Präparate auszuwählen, die ein geringes Potenzial für Zahnverfärbungen aufweisen. Um Spätfolgen zu vermeiden, sind regelmäßige Nachuntersuchungen sinnvoll.

Schlagwörter: Pulpa, Vitalerhaltung, dentales Trauma, direkte Überkappung, Pulpotomie
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export