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Quintessenz Zahnmedizin
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Quintessenz 56 (2005), Nr. 2     4. Feb. 2005
Quintessenz 56 (2005), Nr. 2  (04.02.2005)

INNOVATIONEN, Seite 173-184


Anwenderbefragung über einen neuartigen Milchsäureindikator-Test zur Bestimmung des allgemeinen Kariesrisikopotenzials
Ergebnisse einer Erhebung an 3.315 Patienten aus 173 deutschen Zahnarztpraxen
Ernst, Claus-Peter/Willershausen, Brita
Zur Internationalen Dental-Schau (IDS) in Köln wurde 2003 ein neuartiger Kariesrisikotest (Clinpro Cario L-Pop) vorgestellt, der im Gegensatz zu den bekannten Testverfahren zur Bestimmung des individuellen Kariesrisikos nicht die Anzahl bestimmter kariespathogener Keime erfasst, sondern deren Milchsäureproduktion, die eigentlich für die Kariesentstehung verantwortlich ist. Im Vorfeld der Produkteinführung sollten 3.000 Patienten in 250 Zahnarztpraxen hinsichtlich ihres potenziellen Kariesrisikos mit diesem neuen Test untersucht werden, um die Anwendungstauglichkeit im Praxisalltag festzustellen. An dem Feldversuch nahmen schlussendlich 173 Zahnärzte teil, die insgesamt 3.315 Patienten mit dem Test untersuchten. Nach Auswertung der Teststäbchen wiesen ca. 30 % der untersuchten Patienten ein hohes Kariesrisikopotenzial auf, wobei das Risiko bei jüngeren und älteren Patienten höher zu sein schien als bei Patienten der mittleren Altersklasse. Das Testsystem erwies sich gemäß den Angaben der teilnehmenden Zahnärzte in der Anwendung als praxistauglich, was durch die häufige Nennung der Wertungen "einfache Anwendung", "einfache Aktivierung", "geringer Zeitaufwand" und "Möglichkeit zur Patientenmotivation" dokumentiert wurde. 86 % der an dem Feldversuch beteiligten Zahnärzte gaben an, den Kariesrisikotest in Zukunft verwenden zu wollen, 35 % davon sogar regelmäßig.

Schlagwörter: Individuelles Kariesrisiko, Kariesrisikotest, Anwendererhebung, Clinpro Cario L-Pop
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